Informationen über Weisweil

Die Gemeinde Weisweil liegt wenige Kilometer nördlich des Kaiserstuhls, der Region Deutschlands mit den meisten Sonnenstunden im Jahr. Sowohl die rund 2.100 Einwohner, als auch die Gäste erfreuen sich an der besonderen Lebensqualität in Weisweil. Erholungssuchende genießen kleine Wanderungen durch den Rheinwald. Entlang der zahlreichen Nebenarme des Rheins spazieren Sie durch eines der bekanntesten Naturschutzgebiete Deutschlands bis zum 3 km entfernten Hauptarm, der sich in Weisweil durch eine Staustufe bis zu 600 m ausweitet. Dadurch hat sich ein beliebtes Wassersportgebiet mit Sport- und Yachthafen entwickelt. Hier können Sie sich am Kiosk Rheinblick stärken oder am idyllisch gelegenen Badesee verweilen.

Geografische Lage

Breitengrad: 48,19868° Nord
Längengrad: 7,67935° Ost

173,9 m ü.M.

Klima

Das Klima der Oberrheinebene mit ihren Randhügeln bis in eine Höhe von 300m äußert sich in der mittleren Jahrestemperatur von 9° – 10° C. Im Sommerhalbjahr treten durchschnittlich 46 bis 47 Sommertage (max. 25° C) und zehn bis elf heiße Tage (um 30° C) auf. Die Niederschläge pro Jahr betragen am Rhein etwa 700 mm und erreichen am Rand der Schwarzwaldvorberge knapp 900 mm. Das Winterhalbjahr ist gekennzeichnet durch die Häufigkeit von Inversionen*, welchen den Tieflagen Nebel (ca. 60 Nebeltage im Jahr), den Hochlagen sonniges und klares Wetter bescheren.

*Inversion (Meteorologie), Temperaturumkehr in der Atmosphäre. Gewöhnlich nimmt die Lufttemperatur mit zunehmender Höhe ab. Bei einer Inversion nimmt die Temperatur mit der Höhe zu. Dieses Phänomen entsteht, wenn sich eine wärmere Luftmasse horizontal über eine kältere Luftmasse schiebt. Bei einer Inversionslage ist der vertikale Luftaustausch unterbrochen, d. h., es liegt eine stabile Schichtung vor. In der Höhe ist es sonnig und mild, in der unteren Luftschicht neblig und kalt.

Rhein

Rhein (französisch Rhin; niederländisch Rijn; im Altertum Rhenus), einer der Hauptflüsse Europas. Der Rhein ist mit 1320 Kilometern der längste Fluss Deutschlands. Er fließt durch die Schweiz, Österreich, Liechtenstein, Frankreich, Deutschland und die Niederlande oder an ihren Grenzen entlang, bis er in die Nordsee mündet. Er bildet sich weit oben in den Schweizer Alpen aus dem Vorderrhein und dem Hinterrhein, die bei der Stadt Chur zusammenfließen. Der Rhein entwässert eine Fläche von etwa 220150Quadratkilometern. Seine wichtigsten Nebenflüsse sind die Aar (Aare), der Neckar, der Main, die Lahn, die Ill, die Mosel (Moselle), die Ruhr und die Lippe. Aufgrund der großen Frachtmengen und der hohen Zahl an Passagieren, die auf ihm befördert werden, ist der Rhein eine der wirtschaftlich bedeutendsten Binnenwasserstraßen der Welt. Der Fluss hat von der Römerzeit bis zur Gegenwart die Geschichte, Kultur und Wirtschaft Europas stark beeinflusst.

Flussverlauf

Der Rhein entsteht westlich der Schweizer Stadt Chur durch den Zusammenfluss des Hinterrheins – der wiederum in der Nähe des San-Bernardino-Passes entspringt – und des Vorderrheins, der aus dem westlicher gelegenen Gotthard-Massiv kommt. Als Alpenfluss ist sein Oberlauf durch eine starke Wasserführung zur Zeit der Schneeschmelze, also im späten Frühjahr und im Frühsommer, geprägt. Ab Chur fließt der Rhein nach Norden bis zum Bodensee. Diesen Abschnitt des Flusses nennt man Alpenrhein. Der Austritt liegt bei Stein am Rhein (Schweiz) am Westende des Bodensees. Von dort aus strömt er als so genannter Hochrhein in westlicher Richtung bis Basel, wobei er südlich von Schaffhausen (Schweiz) als etwa 150 Meter breiter, reißender Fluss den ungefähr 20 Meter hohen Rheinfall bildet, der den größten Wasserfall Mitteleuropas darstellt. Später mündet von Süden her die Aare als erster größerer Nebenfluss ein.

In Basel biegt der Fluss scharf nach Norden und fließt in den Rheingraben, einen flachsohligen tektonischen Graben, der zwischen den Vogesen im Westen und dem Schwarzwald im Osten liegt. Im äußersten Norden des Rheingrabens liegt die französische Stadt Straßburg (französisch Strasbourg), die einen Wasserstraßen-Knotenpunkt darstellt, an dem der aus dem Pariser Becken kommende Rhein-Marne-Kanal in den Rhein mündet. Bei Mannheim fließt der von Südwesten kommende Neckar als zweiter großer Nebenfluss ein.

Nachdem bei Mainz der Main in den Rhein mündet, wird das jahreszeitliche Abflussverhalten des Stroms ausgeglichener. Dort strömt er über einen kurzen Abschnitt nach Westen und dreht anschließend bei Bingen am Rhein – bis dorthin nennt man ihn Oberrhein – nach Nordwesten. Anschließend durchströmt der Mittelrhein in einem steilen, engen Tal den südlichen Teil des Rheinischen Schiefergebirges; linksrheinisch liegt dabei der Hunsrück, rechtsrheinisch der Taunus. Dieses malerische Engtal zieht sich bis Koblenz, wo von Südwesten die Mosel und von Nordosten die Lahn einmünden, und weiter bis Bonn. Dieser Flussabschnitt zwischen Bingen und Bonn zählt zu den schönsten des gesamten Rheinlaufes; er ist von zahlreichen terrassierten Weinbergen und von Burgen gesäumt und spielt sowohl in der deutschen Geschichte als auch in der romantischen Literatur eine zentrale Rolle. Nahe der Stadt Sankt Goar (südlich von Koblenz) befindet sich die Loreley, die berühmte Felswand, die den deutschen Dichter Heinrich Heine zu dem bekannten Gedicht Die Loreley inspirierte. An dieser Stelle ist der Rhein nur ungefähr 115 Meter breit, 23 Meter tief und wird von 200 Meter hohen Felswänden umgeben.

Von Bonn aus stromabwärts durchzieht der nun bis zur Mündung Niederrhein genannte Fluss das deutsche Bundesland Nordrhein-Westfalen; wichtige Städte an diesem Flussabschnitt sind Köln, Düsseldorf und Duisburg. Entlang der Ruhr, einem kleineren, ostseitigen Nebenfluss des Rheines, der bei Duisburg einmündet, befindet sich das Ruhrgebiet, eines der größten Industriereviere der Welt. Oberhalb dieser Region nimmt der Rhein die ebenfalls von Osten kommende Lippe auf.

An der Grenze zu den Niederlanden (bei Emmerich) ist der Rhein etwa 730 Meter breit. Etwa 30 Kilometer nach der Grenze beginnt das große Delta des Rheines. Hier teilt er sich in zwei parallele Flussarme, den Lek und den Waal; dann durchquert er eine weite sumpfige Ebene und mündet schließlich in die Nordsee. Ein Großteil dieses Gebiets liegt auf Meeresspiegelhöhe oder unterhalb des Meeresspiegels; der Bau von Deichen hat jedoch dazu beigetragen, dass dort eine der am dichtesten besiedelten und wirtschaftlich bedeutendsten Regionen Europas entstand. Der Rhein verursacht gerade in diesem Gebiet jedoch immer wieder Überschwemmungen, die – vermutlich aufgrund zunehmender ökologischer Schäden im Oberlauf des Rheines und seiner Nebenflüsse – immer gravierender werden. Im Januar 1995 kam es zu der bisher schwersten Überschwemmungskatastrophe, bei der in den Niederlanden etwa 250000 Menschen evakuiert werden mussten, weil die Gefahr drohte, dass er unterhalb von Nimwegen über die Deiche tritt.

Schifffahrt und Handel

Der Rhein ist von seiner Mündung ab flussaufwärts bis Rheinfelden (östlich von Basel) auf einer Strecke von etwa 880 Kilometern schiffbar. Alle Hauptflüsse Westeuropas, darunter Seine, Elbe, Ems, Marne, Rhône und Saône, sind mit ihm durch Kanäle verbunden. Als jüngste dieser künstlichen Wasserstraßen verbindet der 1992 eröffnete Main-Donau-Kanal den Rhein über den Main mit der Donau und damit die Nordsee mit dem Schwarzen Meer; zusammen bildet das Kanalnetz den etwa 3500 Kilometer langen Rhein-Main-Donau-Großschifffahrtsweg. Der wichtigste Hafen im Deltabereich des Rheines ist Rotterdam, im Binnengebiet hingegen Duisburg. Der Rhein entwässert eines der zentralen Wirtschaftsgebiete Westeuropas, eine Region, die für ihren Reichtum an Bodenschätzen sowie ihre zahlreichen Industriestandorte und die intensive Landwirtschaft bekannt ist. Durch die Schlussakte des Wiener Kongresses (1815) wurde der freie Schiffsverkehr für alle Uferstaaten des Rheines garantiert, und seit den Vereinbarungen der Mannheimer Rheinschifffahrtsakte von 1868 ist der Rhein für die internationale Schifffahrt frei zugänglich. Heute werden auf dem Fluss vorwiegend Kohle, Eisenerz, Getreide, Kaliumcarbonat (Pottasche), Erdöl, Eisen und Stahl, Holz und andere Güter transportiert. Daneben spielt der Ausflugsverkehr auf dem Fluss eine bedeutende Rolle.

Der zunehmende Schiffsverkehr und die immer stärker fortschreitende Industrialisierung der angrenzenden Regionen haben jedoch auch zu gravierenden Umweltproblemen geführt. Besonders in den sechziger und siebziger Jahren trat die Verschmutzung des Rheines immer stärker in Erscheinung, was schließlich 1976 zur Unterzeichnung eines Vertrages zur Verbesserung des Rheinzustands durch die Anrainerstaaten Niederlande, Bundesrepublik Deutschland, Frankreich, Luxemburg und Schweiz führte. Trotz einiger Probleme bei der Umsetzung des Vertrages verbesserte sich der Zustand des Rheines allmählich. 1986 jedoch machte ein schweres Chemieunglück die Fortschritte von zehn Jahren mit einem Schlag fast zunichte. Etwa 30 Tonnen Giftmüll, darunter auch hochgiftige Fungizide und Quecksilber, liefen in den Rhein. Der folgenschwere Unfall bei der Schweizer Chemiefabrik Sandoz in Basel tötete schätzungsweise eine halbe Million Fische und machte die Schließung von Wasserversorgungssystemen in der Bundesrepublik Deutschland, in Frankreich und in den Niederlanden erforderlich.

Solarregio

Umweltfreundliche Energiegewinnung – Bürgerbeteiligung

Die Rheingemeinde Weisweil hat hierfür Dächer zur Verfügung gestellt. Der Gemeinde liegt sehr am Herzen bei dieser umweltfreundlichen Energiegewinnung weiter vorwärts zu kommen. Schließlich gilt es auch eine heimische Energiequelle auf Jahrzehnte zu erschließen und die Wertschöpfung in der Region zu belassen.

Zur Erfassung der Interessenten führt der Förderverein eine Optionsliste nach Beteiligungsgröße und Eingang der Optionsanfrage. Für 950 Euro kann ein Anteil gezeichnet werden. Dieser Betrag reicht aus, um zusammen mit dem Darlehen nach dem 100.000 Dächer-Programm zu 1,91 % die Anlage zu bezahlen und zusammen mit den Stromeinnahmen Zins und Tilgung zu bestreiten.

Die Kontaktadressen für die Reservierung einer Beteiligungs-Option lauten:

Förderverein Zukunftsenergien SolarRegio Kaiserstuhl
Endinger Str. 67
79369 Wyhl
Telefon: 07642/5737
Telefax: 07642/2175
e-mail: post@solarregio.de

oder

Gemeinde Weisweil
Telefon: 07646/9102-12,
Telefax: 07646/9102-50
e-mail: buergermeister@weisweil.de

Unser Wappen

Im gespaltenen Schild vorn in gold ein roter Schrägbalken, hinten in blau zwei gekreuzte silberne Fische

Der badische Schrägbalken und die gekreuzten Fische erscheinen bereits in dem Siegel des Gerichts Weisweil, das einer Urkunde von 1543 beigefügt ist.

Die Umschrift lautet INSIGEL. DES. GERICHTS. ZV. WISWILLER.

Ein im 17. Jahrhundert gestochenes Siegel zeigt das gleiche Wappen, die Umschrift lautet nun INSIGEL. DES. GERICHTS. ZV. WISWILLEN. Die gekreuzten Fische, das Dorfzeichen von Weisweil, erscheinen auch auf der Bekrönung des Vogtsstabs von Weisweil, der heute im Heimatmuseum Kandern aufbewahrt wird. Das Schild mit dem Weisweiler Wappen ist begleitet von den Buchstaben WW (= Weisweil), die Rückseite der Bekrönung zeigt das markgräfliche Wappen, auf dessen Schrägbalken die Buchstaben CFMZB ( Carl Friedrich Markgraf zu Baden). Vermutlich ist die Vogtsstabbekrönung um 1770 gefertigt worden. Auf welche Weise sie nach Kandern kam, konnte nicht ermittelt werden.

Die vorn Generallandesarchiv vorgeschlagenen Wappenfarben (vorn dem badischen Wappen entsprechend, hinten die Fische im Wasser zeigend) wurden vom Gemeinderat im November 1913 angenommen.

Belege: GLA Karlsruhe, Siegelkartei und Wappenakten Amtsbezirk Emmendingen, ferner 20/152 (1543 Dezember 16); 21/463 (1642 Januar 15); 229/112258 (Grenzbeschreibung von 1768); 236/1556 (1811).

Weiterführende Literatur:
Müller, Karl: Aus der Geschichte von Weisweil. In: Neue Beiträge zur Geschichte der Herrschaft Kenzingen. Ettenheim 1955, 94-96.
Kraft, Georg: Ein Feuersteinbeil von Weisweil, Amt Emmendingen. In: Badische Fundberichte 3 (1933-1936) 191-197.
Weidmann, Sybille: Wirtschaftliche Verflechtung in sieben Gemeinden Südbadens.

Wasserqualität

In regelmäßigen Abständen beauftragt die Gemeinde Weisweil das Institut Fresenius mit der Überprüfung unseres Trinkwassers.

Die im Ortsnetz Weisweil, beim Kindergarten entnommene Wasserprobe entspricht den Vorgaben der Trinkwasserversorgung. Das Wasser enthält 1,9 mmol/l Calciumcarbonat und ist somit in den Härtebereich mittel einzuordnen. Die Nitratkonzentration liegt mit 9,3 mg/l deutlich unter dem Grenzwert der TrinkwV von 50 mg/l.

Hier finden Sie die detaillierten Analyseergebnisse:

2017 Prüfbericht
2018 Prüfbericht 

Verkehr

Die Rheingemeinde Weisweil im Landkreis Emmendingen liegt in direkter Nähe zu Frankreich und der Schweiz und verfügt über eine ausgezeichnete Verkehrsanbindung.

Straßen
Autobahn A5 (Hamburg / Frankfurt / Basel) mit Anschlußstellen in Herbolzheim, Riegel und Teningen. Bundesstraßen 3 und 294.

Eisenbahnen / ÖPNV
IC / ICE Bahnhof Freiburg; Rheintal-, Elztal- und Kaiserstuhlbahn mit insgesamt 25 Bahnhöfen zum Einheitstarif

Flughafen
EuroAirport Basel-Mulhose-Freiburg, Flughafen Strasbourg / Entzheim (Entfernung jeweils ca. 1 Std.) Interkontinentalflughäfen Frankfurt und Zürich-Kloten (Entfernung jeweils ca. 2 Std.)

Öffnungszeiten
Montag:   9.00 Uhr bis 12.00 Uhr
Dienstag:   9.00 Uhr bis 12.00 Uhr
Mittwoch:   9.00 Uhr bis 12.00 Uhr
Donnerstag: 15:00 Uhr bis 18.00 Uhr
Freitag:   9.00 Uhr bis 12.00 Uhr
Bodenrichtwerte

Hier Können sich eine detaillierte Karte mit den Bodenrichtwerten der Rheingemeinde Weisweil öffnen.

Hinweis: Bei den genannten Werten handelt es sich um Richtwerte. Verbindliche Auskünfte erhalten Sie bei der Geschäftsstelle des Gutachterausschusses der Gemeinde Weisweil, Herrn Pflieger, 07646/9102-17, juergen.pflieger@weisweil.de.

Bodenrichtwertkarte Stand 2016

Bodenrichtwerttabelle Stand 2016

Bodenrichtwertkarte Stand 2014

Bodenrichtwerttabelle

Baden/ Elsass

Baden

(Region), ehemalige Grafschaft am Oberrhein, heute der westliche Teil des Bundeslandes Baden-Württemberg. Das Land entstand aus verschiedenen Territorien, die unter den Markgrafen von Baden aus dem Haus der Zähringer im Jahr 1112 erstmals als Land Baden bezeichnet wurden. Deren Hauptsitz war die (namengebende) Burg oberhalb von Baden-Baden. Die Zähringer beherrschten das Land über acht Jahrhunderte lang. 1535 wurde das Gebiet in die beiden Kleinstaaten Baden-Baden (katholisch) und Baden-Durlach (evangelisch) geteilt.

Einer der herausragendsten Vertreter der Zähringer war Markgraf Karl Friedrich, der Napoleon I. unterstützte, dem Rheinbund beitrat, die badischen Besitzungen wieder einte und das Territorium deutlich vergrößerte. Er erwarb im Jahr 1803 die Kurfürstenwürde und 1806 den Titel eines Großherzogs. Unter seinem Enkel Karl verließ Baden 1815 den Rheinbund und trat dem Deutschen Bund bei. 1867 wurde Baden Mitglied des Norddeutschen Bundes und 1871 des Deutschen Reiches. 1919 wurde der Freistaat Baden proklamiert und eine eigene Verfassung verabschiedet. Unter nationalsozialistischer Herrschaft wurde Baden 1933 – wie auch die anderen deutschen Länder – mit dem Reich gleichgeschaltet.

Nach dem 2. Weltkrieg wurde es im Norden von amerikanischen und im Süden (Südbaden) von französischen Truppen besetzt. Der Norden wurde 1946 mit dem ebenfalls amerikanisch besetzten Norden Württembergs zum unabhängigen Land Württemberg-Baden zusammengeschlossen; Südbaden wurde 1947 ein eigenständiges Verwaltungsgebiet. Beide Länder wurden 1949 Teile der Bundesrepublik Deutschland. 1952 entstand aus Südbaden, Württemberg-Baden und Württemberg-Hohenzollern das Bundesland Baden-Württemberg, obwohl sich die Mehrheit der badischen Bevölkerung in einer Volksabstimmung (1951) gegen diesen Zusammenschluss ausgesprochen hatte. Die badischen Politiker forderten die Wiederherstellung des alten Landes Baden (“altbadische Lösung”), mussten sich aber einer Mehrheit in den anderen Abstimmungsgebieten geschlagen geben, die sich für den “Südweststaat” Baden-Württemberg aussprach.

Elsass

Französisch Alsace, Region im Osten Frankreichs mit der Hauptstadt Straßburg, umfasst die Departements Haut-Rhin und Bas-Rhin. Sie liegt zwischen Vogesen im Westen, Pfälzer Wald im Norden, Oberrhein im Osten und Jura im Süden. Das Elsass ist 8.280 Quadratkilometer groß und hat rund 1,6 Millionen Einwohner.

Im klimatisch begünstigten Oberrheinischen Tiefland, das sich über eine Breite von 20 Kilometern vom Rheinufer bis zu den Hängen der Vogesen erstreckt, wird intensive Landwirtschaft betrieben. Wichtigste Anbauprodukte sind Weizen, Zuckerrüben, Tabak und Hopfen. In der Vorhügelzone, dem Übergangsbereich zu den Vogesen, spielen Obst- und Weinbau eine bedeutende Rolle. In den Tälern ist die Milchwirtschaft vorherrschend. Die Industrie hat vor allem mit dem Ausbau des Rhein-Rhône-Kanals und des Rheinseitenkanals einen Aufschwung genommen. Sie konzentriert sich auf die größeren Städte und das Rheingebiet. Wichtigste Produktionszweige sind Fahrzeug- und Maschinenbau sowie Textil-, Papier-, Nahrungs- und Genussmittelindustrie. Auf Basis der Kalivorkommen bei Mülhausen hat sich eine eigene chemische Industrie entwickelt. Auch der ganzjährige Fremdenverkehr ist eine wichtige Einnahmequelle für die Region.

Caesar eroberte das ursprünglich keltische Gebiet 58 v. Chr. Nach 260 besetzten es Alemannen, die 496 von den Franken abgelöst wurden. Zur Zeit der Staufer war das Elsass ein Kerngebiet der kaiserlichen Macht. 925 fiel es an das deutsche Herzogtum Schwaben und wurde in das Heilige Römische Reich eingegliedert, dem es fast 800 Jahre lang angehörte. Im Spätmittelalter war es stark zersplittert. Die Macht teilten sich zu dieser Zeit die Grafen von Habsburg als wichtigste weltliche Herren, die schon seit 1135 das obere Elsass (Sundgau) besaßen, und der Bischof von Straßburg als bedeutendster kirchlicher Vertreter. Er herrschte bereits seit 1359 über die Landgrafschaft im unteren Elsass. Durch den Westfälischen Frieden von 1648, der den Dreißigjährigen Krieg beendete, fiel das Elsass an Frankreich. Bis zur Französischen Revolution war die Region eine Provinz des Königreiches Frankreich. Danach wurde sie in die Departements Bas-Rhin und Haut-Rhin aufgeteilt. Nach dem Deutsch-Französischen Krieg (1870/71) wurden diese Departements zusammen mit einem Teil von Lothringen in das Deutsche Reich eingegliedert (zur jüngeren Geschichte siehe Elsass-Lothringen).

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