Forstwirtschaft in Weisweil

Forstamtsleiter:
Forstamt Weisweil
Alex Schulz
E-Mail: a.schulz@landkreis-emmendingen.de
Tel: 07822/300160
Mobil: 0175/2233113

Exkursionen

Im Rahmen der forstlichen Bildungsarbeit bietet die Forstverwaltung Waldführungen an oder beteiligt sich an Ferienspielaktionen und versucht durch den Kontakt mit Kindergarten und Schule das Interesse an der Natur und seiner Zusammenhänge zu wecken.

Anfrage einer Exkursion:
Forstamt Weisweil
auf Anfrage

Unser Wald

Fläche:
Die Gemeinde hat eine Gemarkungsfläche von rund 1910 ha, davon sind 970 ha bewaldet.
Die wiederum unterteilt sich in:
829 ha Staatswald
135 ha Gemeindewald
6 ha Privatwald
Insgesamt werden diese 970 ha unterteilt in 247 ha Flußauewald, besser unter dem Namen? Bechtaler Wald bekannt und den 723 ha Rheinauewald.

Schutzgebiet Auewald

Durch die Seltenheit und Artenvielfalt der Rheinauen, stehen diese seit längerem im Mittelpunkt von Schutzbemühungen. So unterliegt die gesamte Waldfläche auf der Gemarkung Weisweil der Verordnung über das Natur – und Landschaftsschutzgebiet Rheinniederung Wyhl-Weisweil.
Damit befinden sich 723 ha Wald im Naturschutzgebiet und weitere 247 ha im Landschaftsschutzgebiet.
Zusätzlich wurden von der Forstverwaltung das regionale Waldschutzgebiet “Weisweiler Rheinwald ausgewiesen. Es beinhaltet die Bannwälder “Bechtaler Wald und “Hechtsgraben welcher auf 60 ha erweitert wurde, sowie den Schonwald mit 230 ha.
In den Bannwäldern wurde die Bewirtschaftung eingestellt und sie dienen als Freilandversuche für wissenschaftliche Untersuchungen ohne das der Mensch direkt Einfluß nimmt. Er bleibt sich völlig allein überlassen und der natürliche Umbauprozeß kann beobachtet werden. Im Schonwald hingegen wird durch gezielte Maßnahmen versucht eine bestimmte Pflanzengesellschaft, ein spezielles Waldbild zu erhalten oder gefährdete Tier- und Pflanzenarten zu schützen. Neben den Schutzgebieten wird die Einmaligkeit des Auewaldes auch durch die Anwendung der “Naturnahen Waldwirtschaft erhalten und gefördert.

Forstwirtschaftliche Nutzung

Neben der ökologischen Vielfalt möchten die Waldbesitzer jedoch unter Berücksichtigung der naturnahen Waldwirtschaft auch einen ökonomischen Anspruch geltend machen. So werden im Gesamtwald 5500 Festmeter Holz pro Jahr geschlagen, davon entfallen 700 Festmeter auf den Gemeindewald Weisweil. Die Hölzer finden in vielen Industriezweigen Verwendung. Gerade in den Bereichen Möbel werden die Eichen, Eschen Ahorn und Kirschen verarbeitet. Die wertvolleren Stücke finden Absatz in der Funierherstellung oder in den Parkettbetrieben. Die oft anfallende Pappel findet ihre Verwendung in der Verpackungsindustrie als Palette oder Obstkiste. In Weisweil wird die Aufarbeitung von Brennholz für den eigenen Bedarf noch sehr gepflegt. Jährlich werden so noch ca. 1500 bis 2000 Ster Brennholz durch die Selbstwerber aufgearbeitet.

Weiterreichende Aufgaben

Der Wald dient jedoch nicht nur als Einnahmequelle für die Waldbesitzer, sondern er beinhaltet vielfältige Aufgaben, deren Umfang finanziell schwer darstellbar sind.
Der Auewald ist mit seiner Vielfältigkeit und seiner Einmaligkeit immer Anziehungspunkt für viele Erholungsuchende. Er lädt ein zu ausgedehnten Wanderungen, abwechslungsreichen Radtouren oder einfach nur das Aufsuchen der Ruhe. Somit dienen diese Wälder als wirkliche Erholungswälder. Der Wald wirkt bei starken Temperaturunterschieden ausgleichend, sorgt als natürlicher Schadstoffilter für saubere Luft und trägt so die Aufgaben eines Klimaschutzwaldes. Ganz aktuell soll seine Aufgabe als Hochwasserschutzwald durch das anstehende “Integrierte Rheinprogramm” wieder aktiviert werden. Die natürliche Filterwirkung des Waldes und die Speicherkapazität des Bodens ermöglichen es, daß viele Waldgebiete als Trinkwasserspeicher genutzt werden.

Sie sind uns herzlich willkommen.

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