Zustand der neuen Asphaltoberfläche der Kreisstraße in Richtung Forchheim

Es wurden Beschwerden über die neu asphaltierte Kreisstraße am Baugebiet Kreuzacker der Gemeindeverwaltung zugetragen. Dazu ist aus fachlicher Sicht anzumerken, dass sich die Unebenheiten aus dem Umstand ergeben, dass auf mindestens der halben Fahrbahnbreite lediglich 4 cm neue Deckschicht auf einer Asphaltfräsfläche in schlechtem Oberflächenzustand eingebaut werden mussten. Man hatte sich aus Kostengründen dazu entschieden die Straße im Zuständigkeitsbereich des Landkreises nicht vollständig zu sanieren und somit im Rahmen der technischen Möglichkeiten nur den Mindestaufwand für eine funktionierende Fahrbahnoberfläche umgesetzt. Gerade Traktoren reagieren auf Grund der nicht vorhandenen Federung (außer dem gefederten Sitz) und ihrem kurzen Radstand sensibler auf Unebenheiten des Fahrbahnbelages. Abhilfe kann nicht geschaffen werden. Selbst wenn die jetzt eingebaute Deckschicht wieder herausgefräst und neu eingebaut wird, ändern sich die Randbedingungen nicht. Zuvor müsste jedoch eine Ebenheitsmessung durchgeführt werden, um überprüfen zu können, ob die Unebenheiten überhaupt außerhalb der geltenden Toleranz liegen.

Es handelt sich nicht um eine von Grund auf neu aufgebaute Straße, sondern um eine Sanierung im Bestand mit minimalstem finanziellen Aufwand, da sich der Landkreis auf Grund der angespannten Haushaltslage nicht an den Baukosten beteiligten konnte.

Wir bitten deshalb um Verständnis, dass die Fahrbahn zwar den Eindruck einer neu gebauten Straße vermittelt, dass aber größtenteils lediglich eine neue Fahrbahndecke auf die bestehende Straße aufgetragen wurde.