Politisches Treffen zur geplanten Rheinfähre – Projekt nimmt weiter Gestalt an
Am Dienstag, dem 31. März, fand am Kiosk am Rheindamm ein grenzüberschreitendes politisches Treffen zur geplanten Fährverbindung zwischen Weisweil und Schönau statt. Vertreterinnen und Vertreter beider Rheinseiten waren der Einladung gefolgt, um sich vor Ort über den aktuellen Stand des Projekts zu informieren.
Die beiden Bürgermeister, Michael Butscha (Schönau) und Michael Baumann (Weisweil), stellten das Vorhaben sowie den derzeitigen Planungsstand ausführlich vor. Im Mittelpunkt standen die Zielsetzung des Projekts, die nächsten Umsetzungsschritte sowie die aktuellen Überlegungen zur Finanzierung.
Als besonderer Gast konnte Herr Santiago vom Projekt „Freshwater“ begrüßt werden. Neben den wesentlichen Eckpunkten der geplanten Fährverbindung präsentierte er innovative Ansätze im Bereich autonom fahrender Boote. Das Unternehmen prüft derzeit mehrere Standorte in Europa für praktische Anwendungen dieser Technologie. Im Falle einer Zusammenarbeit könnte auch der Standort Weisweil in diese Auswahl einbezogen werden.
Die geplante Fährverbindung soll an historischer Stelle eine frühere Rheinquerung wieder aufnehmen und gleichzeitig neue Impulse für Tourismus, Naherholung und nachhaltige Mobilität in der Region setzen. Von dem Vorhaben profitieren nicht nur die beiden Gemeinden, sondern die gesamte Region am Rhein.
In den kommenden Monaten stehen insbesondere die notwendigen Förderanträge im Fokus. Auf dieser Grundlage wird sich zeigen, ob und in welcher Form das Projekt realisiert werden kann.
Mit der geplanten Fährverbindung würde eine lange gewünschte Verbindung wieder erschlossen und ein bedeutender Beitrag zur weiteren touristischen Entwicklung von Weisweil und Schönau geleistet werden.

