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Informatives

 

Evangelische Kirche

Die evangelische Kirche, auch Saalkirche genannt, ist ein Massivbau und stammt aus dem 15. Jarhundert. Chor und Turm wurden erstmals im 13. Jahrhundert erwähnt. In der Südwand des Kirchenschiffes befinden sich drei gotische Spitzbogenfenster. Die Nordwand zieren vier Rundbogenfenster. Darunter befindet sich ein rundes barokes Portal. Die Emporen an der West- und Nordseite haben einen gotischen Thriumpfbogen, mit abgefassten und gekehlten Kanten, daran Steinmetzzeichen, wie sie auch am Straßburger Münster vorkommen. Schlußsteine im Chor zeigen Wappen (gotische Pflanzenmalerei) des markgrafen Karl I von Baden und seiner Ehefrau Katharina, Erzherzogin von Österreich (Bindenschild). In der Sakristei befindet sich auf Schlußsteinen nochmals ein österreichisches Bindenschild. Ein wertvoller Flügelaltar mit Bildern des Heiligen Mauritius, Johannes dem Täufer und dem ehemaligen Regensburger Bischoff Wolfgang wurde 1883 von der Gemeinde erworben und später wieder verkauft. Heute steht er im Badischen Landesmuseum in Karlsruhe. Die Kirche war von einem Friedhof umgeben. Er wurde im Jahre 1839 in die Kenzinger Straße verlegt.

Evangelische Pfarrer nach der Einführung der Reformation 1556 in der Markgrafschaft Baden

Im Jahr 1156 wurde in der Markgrafschaft und demzufolge auch in Weisweil die Reformation eingeführt. Nach der Reformation mußten alle Geistlichen, die nicht zu der neuen Lehre übertreten wollten, das Land verlassen, wozu sich die meisten auch entschlossen. Viele Pfarreien wurden mit Geistlichen aus Württemberg, Hessen und Sachsen besetzt. Erster evangelischer Pfarrer war Gallius Krügler. Er stammte aus Württemberg, hatte in Tübingen studiert und war in Stuttgart ordiniert worden. Ebenso fanden Geistliche aus der Schweiz, die sich mehr der lutherischen Lehre zuneigten, in Baden-Durlach Anstellung. So kam 1591 Barholomäus Cellarius aus dem rekatholisierten Reinach in Baselland nach Weisweil.

seit 2013     Keno Heyenga  
2004 - 2012 Theodora Pitzke
1991 - 2002 Robert Reinke
1988 - 1990 Matthias Stahlmann
1979 - 1987 Martin Oest
1967 - 1978 Günter Richter
1956 - 1966 Theophil Menzemer
1945 - 1955 Hermann Grötzinger
1934 - 1944 Max Störzinger
1903 - 1934 Siegfried Böck
1880 - 1903 Richard Wimmer (Gründer Weisweiler Kinderschule)
1869 - 1880 Kahl Hermann Junker
1860 - 1868 Friedrich Wilhelm Schmidt
1853 - 1860 K. Rheinh. Schellenberg
1840 - 1853 Wilhelm Friedrich Engler
1831 - 1840 Joh. Barthl. Eckerlin
1824 - 1831 Joh. Karl Ludwig Kilian
1815 - 1824 Chr. Pilipp J. Herbst
1812 - 1814 Ludwig Friedrich Sievert
1802 - 1812 Gottlieb Max Raupp
1782 - 1802 Gottfried Wilh. Kiefer
1777 - 1780 Joh. Friedrich Nüßlein
1770 - 1777 Gottlieb Einsenlohr
1763 - 1770 Maximilian Georg Waag
1751 - 1763 Joh. Christof Embde
1740 - 1751 Gilgemann Lang
1729 - 1740 Nikolaus Scherrer
1723 - 1729 Johann Chr. Hitzig
1718 - 1723 Johann Georg Hitzig
1708 - 1718 Johann Gerson Buttler
1706 - 1708 Johann Georg Roth
1704 - 1705 Sebastian Joh. Jakobi
1693 - 1704 Joh. Friedrich Metz
1689 - 1693 Ernst Jakob Dages
1677 - 1689 Emanuel Eccard
1656 - 1677 Philipp Reuchlin
1652 - 1656 Johann Hartmann
1630 - 1652 Friederich Bürklin
1618 - 1630 Joh. M. Keßler
1614 - 1618 Joh. M Sterzinger
1611 - 1614 Dennemann Müller
1603 - 1611 Wolfgang Weber
1595 - 1603 Joh. David Neander
1591 - 1593 Barholomäus. M. Cellarius
1557 - 1591 Gallius Krügler


 

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