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Zeittafel

 

6.-5. Jh. v. Chr. Erstes Auftreten von Ackerbauern und Viehzüchtern auf der Gemarkung Weisweil.

 
1. Jh. v. Chr. Römische Gutshöfe in den Gewannen Käferhölzle und Niemandsplätze.

 
770 n. Chr. Weisweil wird erstmals in der gefälschten Urkunde Karls des Großen für das Kloster Ebersheim/Elsass erwähnt. (Fälschung aus dem 12. Jahrhundert)

 
1017 Weisweil wird als Ausgangs- und Endpunkt des Forstes genannt, den Kaiser Heinrich II. dem Bistum Straßburg links des Rheins verliehen.

 
Ende 11. Jh. Bischof Otto von Straßburg entfremdet dem Kloster Ebersheim Besitz, darunter Weisweil, und stattet damit eigene Gefolgsleute aus.

 
1114 Juni 24. Laut einer in ihrer Echtheit umstrittenen Urkunde Heinrichs V. wird Graf Berthold von Nimburg durch ein Fürstengericht gezwungen, das von Ihm unrechtmäßig besessene Dorf Weisweil wieder dem Kloster Ebersheim zurückzugeben.

 
1220, ca. Johannes von Weisweil und Konrad vom Harderer Hof werden in einem Zinsverzeichnis des Klosters Einsiedeln erstmals erwähnt.

 
1225 Papst Honorius III. bestätigt dem Kloster Ettenheimmünster die Rechte am Harderer Hof und in Weisweil.

 
1242 Hugo,vicarius de wizwilr, erster urkundlich erwähnter Geistlicher in Weisweil.

 
1252 Walter und Heilika von Geroldseck schenken zu ihrem Seelenheil den Harderer Hof an das Zisterzienserkloster Tennenbach. Bis 1923 erwirbt Tennenbach die gesamte Westhälfte der Gemarkung und baut den Hof zu einem landwirtschaftlichen Großbetrieb aus.

 
1256-1258 Im Weisweiler Allmendstreit sichern sich die Tennenbacher Klosterleute vom Harderer Hof gegen die Herren von Weisweil und die Gemeinde Weisweil Weiderechte auf er Dorfallmende. Hermann und Johannes von Weisweil sind die Vögte von Weisweil und Ritter.

 
1298-1303 Ritter Johannes der Alte von Weisweil ist auf Seiten des Grafen von Freiburg in dessen Kampf mit der Stadt Freiburg verwickelt.

 
1343 Hugo von Üsenberg ist als Lehensnehmer des Bistums Straßburg Inhaber des Kirchensatzes von Weisweil.

 
1349 Friedrich von Üsenberg erhält vom Bischof Berthold von Straßburg die Erlaubnis, Burg und Dorf Weisweil an seine Gemahlin als Heiratsausstattung weiterzugeben.

 
1351 Dietrich von Weisweil ist Inhaber der Wälder und der Jagdrechte um die Burg Schaffgießen in Wellingen.

 
1352 Friedrich von Üsenberg belehnt den Markgrafen Heinrich von Hachberg mit der niederen Herrschaft Üsenberg, zu der auch Weisweil gehört.

 
1382 Rheinfischerordnung: Die Fischer von Weisweil und der umliegenden Rheingemeinden verpflichten sich, auf bestimmte Fangmethoden zu verzichten und Schonzeiten für bestimmte Arten einzuhalten, um die Ausbeutung der Fischbestände zu verhindern.

 
1386 Hanman und Hans von Weisweil kommen auf österreichischer Seite in der Schlacht von Sempach gegen die Eidgenossen um.

 
1397 Dez.14. König Wenzel belehnt den Markgrafen Hesso von Hachberg mit dem Rheinzoll bei Weisweil.

 
1399-1405 Der Rechtsstreit zwischen den Hachbergern und den Herren von Lichtenberg um Weisweil endet mit einem Kompromiß:König Ruprecht spricht das Dorf beiden zu gleichen Teilen zu.

 
1415-18 Verkauf der Herrschaft Hachberg mit Weisweil an den Markgraf Bernhard von Baden. Damit gehört Weisweil zu Baden, während die umliegenden Dörfer zum

 
1417 Die Herren von Weisweil verlieren die Herrschaft über die Burg Schaffgießen.

 
1430 Straßburger Schiffsleute weigern sich, Zoll zu entrichten, misshandeln den marktgräflichen Einnehmer und brennen die Weisweiler Zollhütte nieder.

 
1515 Markgraf Christoph tritt die Herrschaft an seine drei Söhne Bernhard III.(1474-1533), Philipp I.(1479-1533) und Ernst(1482-1553) ab.

 
1520 Luther veröffentlicht seine Reformationsschriften. Auch in der Nachbarschaft von Weisweil ist die evangelische Bewegung spürbar.

 
1522 "Jakob Otter tritt die Stelle des Pfarrers von Kenzingen an und predigt das ""reine Evangelium"", was ihm einen großen Zulauf beschert."

 
1524 Juni 24. Otter verlässt freiwillig Kenzingen, um die Stadt vor Schaden zu bewahren. Trotzdem wird sie von Freiburger Truppen besetzt. Diese verhaften den Bürgermeister und enthaupten den Stadtschreiber, einen Parteigänger Otters.

 
1525 April Die Bauernunruhen breiten sich am nördlichen Kaiserstuhl aus. In Weisweil findet ein heimliches Treffen statt. Die rechtsrheinischen Bauern verbrüdern sich mit den elsässischen Bauern. Der Halberer Hof des Klosters Tennenbach wird geplündert.

 
1525 Mai 3. Die Bauern plündern das Kloster Tennenbach und brennen es nieder.

 
1525 Mai 24. Die Bauern erobern Freiburg.

 
1535 Nach dem Tod Markgraf Philipp I. (1533) teilen seine Brüder Bernhard III. und Ernst die badischen Besitzungen. Ernst erhält u.a. die Markgrafschaft Haschberg.

 
1556 Juni 1. Verkündung der Kirchenordnung, die Markgrafschaft Baden-Durlach wird lutherisch.

 
1558 Erster lutherischer Pfarrer in Weisweil ist der Württemberger Gallus Krügler.

 
1595 Bathasar Werlin ist Vogt von Weisweil. Die Richter sind Georg Reiß, Peter Zwingler, Thobias Rudolff, Ulrich Mast, Linhart Buchmüller, Hans Stiß, Diebolt Hug, Diebold Walck, Carle Urban, Georg Hanselmann und Hans Stadler.

 
1607 Mai 23. Am Mittwoch vor Christi Himmelfahrt behindert der Weisweiler Vogt die Prozession von Oberhausen nach Wyhl.

 
1618-48 Dreißigjähriger Krieg.

 
1622 April 28. Niederlage Markgraf Georg Friedrichs bei Wimpfen gegen die katholische Liga. Erste Durchzüge und Einquartierungen fremder Truppen durch die Markgrafschaft.

 
1628 Kaiserliche und bayerische Truppen plündern das Land.

 
1631 Der Markgraf schließt sich den Schweden an.

 
1632 März 3. Die kaiserliche Armee plündert das Land. Die Bevölkerung der Dörfer flieht in den Schutz der Hochburg.

 
1648 Nov. 12. Anlässlich des Friedensschlusses werden Dankgottesdienste gehalten.

 
1653 Weisweil hat noch 51 Haushalte (1627 waren es 103). Nur drei alte Bürger haben den Krieg überlebt. 15 Häuser,16 Scheunen und 13 Stallungen sind abgebrannt.

 
1658 Balthasar Hüglin ist Vogt von Weisweil. Richter sind Michael Klanckh, Hans Werfen, Hans Kracher, Ulrich Buchmüller, Daniel Lämmlin, Simon Schweiger, Geörg Lehnis, Erhart Rösch, Michael Mallsikh und Hanß Haag der Jung.

 
1672-1678/79 Holländischer Krieg. Mit dem Kriegseintritt des Reiches 1674 verlagern sich die Kämpfe an den Oberrhein.

 
1674 Dezember Das Burkheimer Fährschiff wird nach Weisweil verlegt. Weisweil wickelt nun den ganzen Fährbetrieb ab.

 
1675 April Die Franzosen kommen nach Weisweil und nehmen die großen Schiffe samt der Besatzung mit nach Breisach.

 
1675 September Die Kriegsschäden haben die Höhe von 4162 Gulden erreicht.

 
1701-1714 Die Markgrafschaft Hachberg wird im Spanischen Erbfolgekrieg völlig verwüstet.

 
1715 Bau einer neuen Zehntscheuer

 
1747 Kenzingen verkauft seine Weisweiler Bodenzinse an den Markgrafen.

 
1747 Erweiterung der Kirche.

 
1758 Vertrag über Betrieb einer Ziegelhütte.

 
1760 Oktober 20. Weisweil hat 182 Haushalte.

 
1762 Johann Georg Lydin kommt als Förster und Rheinzollerheber nach Weisweil.

 
1768 Konzession zur Goldwäscherei im Rhein.

 
1778 Aug./Sept. Förster Lydin beherbergt den kranken Dichter Jakob Michael Lenz.

 
1778 Ausstockung von Mühlensand und Hohenau. Schlimme Überschwemmungen durch Rheinhochwasser.

 
1779/80 Tumulte um Holzvergaben durch Förster Lydin.

 
1783 Aufhebung der Leibeigenschaft in Baden.

 
1805 Dez. 26. Friede von Preßburg. Der vorderösterreichische Breisgau fällt an Baden, Weisweil verliert seine politische Insellage.

 
1809 Nov. 26. Weisweil wird dem Amt Kenzingen angegliedert.

 
1810 Februar 3. Weisweil wird dem neuen Amt Endingen zugeteilt.

 
1813 Juli 24. Weisweil fällt wieder an das Amt Kenzingen.

 
1831 Ablösung von Blutzehnt und Herrenfronden.

 
1833 Zehntablösungsgesetz. Die Ablösesumme für Weisweil beträgt 32.944 Gulden.

 
1837 ff. Infolge des Baus des Leopoldskanals droht ein Teil der Gemarkung Weisweils zu versumpfen.

 
1842 Geburtsjahr: Carl Engler - der Vater der Erdöl - Chemie [Gehe zu Porträt]
1848/49 Ein Teil der Weisweiler sympathisiert mit den revolutionären Kräften.

 
1849 Nov. 20. Bürgermeister Michael Ecdard wird wegen Beteiligung an der Revolution zu zwei Jahren Zuchthaus verurteilt, im November 1850 begnadigt.

 
1850-1859 Erster Höhepunkt des Auswanderung: Mindestens 14 Familien und mehr als 20 Einzelpersonen ziehen nach Amerika. [Gehe zu Auswanderer-Verzeichnis]

 
1858 Zehntschuldentilgung abgeschlossen.

 
1865 Die Gemeinde kauft die Gebäude als künftiges Rathaus.

 
1868 Die Gemeindeschäferei soll nach einer Seuche wiederbelebt werden, da sie der Gemeinde bisher 600-800 fl. Jährlich einbrachte.

 
1871 Weisweil hat 1736 Einwohner

 
1872 Nach Abschluss der Rheinkorrektion und Verlegung der Mündung des Leopoldskanals bessert sich die Lage auf der Weisweiler Gemarkung.

 
1880-1889 Zweiter Höhepunkt der Auswanderung:12 Familien und 22 Ledige gehen nach Amerika. Insgesamt verlassen zwischen 1835 und 1895 mindestens 380 Personen die Gemeinde in Richtung Neue Welt.

 
1896 Einrichtung einer Kleinkinderschule.

 
1898 Die wirtschaftliche Entwicklung in Weisweil ist gut / Überschwemmung eines großen Teils der Gemarkung."
1900 Gemeinde kauft das Stubenwirtshaus ""Zum Löwen"" und baut es zum Rathaus mit Wachstube und Feuerwehrremise aus.

 
1901 Diphterieepedemie

 
1905 Weisweil hat 346 Haushaltungen mit 1562 Einwohnern. Davon sind 93 Vollerwerbslandwirte und 249 Taglöhner, Handwerker, Fischer, Schiffer usw. Es gibt 30 verschiedene Handwerksberufe im Dorf.

 
1908 Schlechte Tabakernte wegen zu großer Nässe.

 
1910 Hochwasser

 
1912 122 Arbeiter und Arbeiterinnen arbeiten in den Tabakfabriken.

 
1914-18 Erster Weltkrieg.

 
1914 August 1. Kriegserklärung an Russland, Mobilmachung in Deutschland.

 
August 3. Kriegserklärung an Frankreich.

 
August 16. Ein Zollamt und sein Zollaufsichtstation werden in Weisweil eingerichtet, um den Warenverkehr zwischen dem Großherzogtum Baden und Elsass-Lothringen zu regeln. - Eine Arbeiterkompanie von 820 Mann wird in Weisweil einquartiert. Die Einquartierungen und deren Ablösung durch neue Truppen werden den Krieg über anhalten.

 
1916 Nov. 15. Von den 278 zum Kriegsdienst eingezogenen Weisweiler Landwirten sind bereits 28 gefallen. Um diesen Verlust auszugleichen, wird für das Frühjahr 1917 ein Bedarf von 50 Kriegsgefangenen ermittelt.

 
1917 Januar 31. 20 kriegsgefangene Russen werden zu landwirtschaftlichen Arbeiten und 30 zu Holzarbeiten eingeteilt. Ein Jahr später sind 37 Russen bei den Landwirten untergebracht.

 
Mai Die Weisweiler Landwirte kommen ihrer Ablieferungspflicht nicht nach. In den Ballungszentren herrscht tragische Lebensmittelknappheit, weshalb angeordnet wird, das Sommergetreide frühzeitig auszudreschen.

 
1918 Nov.11. Waffenstillstand zwischen den Alliierten und Deutschland. Im 1. Weltkrieg gab es 8,5 Mill. Gefallene, über 21 Mill. Verwundete, 7,8 Mill. Kriegsgefangene und Vermisste. Zahlreiche Landstriche in ganz Europa wurden verwüstet. 35 Weisweiler Männer sind im Kriegsdienst gefallen.

 
1919 Januar 19. Wahl zur Demokratischen Nationalversammlung:Deutsche Demokratische Partei 353 Stimmen,Deutsch-nationale Volkspartei 134, Badische Zentrumspartei 3,SPD 288.

 
März 20 Weisweiler Soldaten befinden sich noch in Gefangenschaft.

 
Juni 18. Vertrag von Versailles. Die Gemeinde Weisweil ist infolge der Friedensvertrages Grenzgemeinde geworden.

 
Juli Zum ersten Mal werden in den achtköpfigen Weisweiler Gemeinderat zwei Sozialdemokraten gewählt.

 
1920 Frühjahr Der Gemeinde wird auferlegt, 6 Milchkühe sowie 3 fühlbar trächtige Kalbinnen abzuliefern.

 
1922 Februar Die Liebenzeller Religionsgemeinschaft hält zum ersten Mal eine Andachtsstunde ab. Etwa 20 Personen dringen in den Versammlungsraum ein, bedrohen die Versammelten und fordern sie auf, das Lokal zu verlassen.

 
1928 Mai 20. Reichstagswahl:Deutsch-nationale Volkspartei 93 Stimmen,SPD 84,Deutsche-Bauernpartei 38,Deutsche Volkspartei 31, NSDAP O.

 
1932 April 10. Reichspräsidentenwahlen: Paul Hindenburg 416 Stimmen, Adolf Hitler 324 (NSDAP),Ernst Thälmann 35 (KPD).

 
Juli 31. Reichstagswahl:NSDAP 343 Stimmen,SPD 130,KPD 32,Deutsch-nationale Volkspartei 27.

 
November 6 Reichstagswahl:NSDAP 322 Stimmen,SPD 134,KPD 48

 
1933 März 5. Reichstagswahl:NSDAP 544 Stimmen, SPD 113,KPD 35.

 
August 12. Als am 3. März die marxistischen Regierung gestürzt wurde, kam in der Gemeinde Weisweil ein rein nationalsozialistischer Gemeinderat und Bürgerausschuss auf Rathaus.(Gemeinderatsprotokolle)

 
1938/39 Zwischen Mai 1938 und August 1939 wird der etwa 400 km lange Westwall, eine Befestigungslinie von Aachen bis Basel, mit 15.000 Bunkeranlagen und Panzersperrren gebaut.

 
1939 Sept. 1. Überfall der deutschen Wehrmacht auf Polen.

 
September 4. Erste Evakuierung der Weisweiler Frauen und Kinder ins Württembergische, Rückkehr z.T. widerrechtlich nach vier bis sechs Wochen.

 
1940 Mai 2. Bedingt durch den Frankreichfeldzug, zweite Evakuierung in die Vorberge des Schwarzwaldes.

 
Juni 15. Deutsche Truppen überqueren zwischen Breisach und Weisweil den Rhein.

 
1944 Jagdbomber-Angriffe auf alles, was sich im Feld bewegt.

 
1945 Februar 3. Die ersten Ziviltoten und ein Schwerverletzter, der später stirbt. Dritte Evakuierung von Weisweil.

 
April 18. Weisweil wird mit Phosphor beschossen. 90 Prozent der Häuser werden zerstört.

 
April 20. Die Franzosen kommen nach Tutschfelden, wohin viele Weisweiler geflohen sind.

 
Mai Die meisten Evakuierten kehren nach Weisweil zurück. 137 Kriegsteilnehmer sind gefallen bzw. werden vermisst.

 
1945 Herbst Auf Anweisung der französischen Militärregierung wird ein Gemeinderatskomitee gebildet.

 
1948 Bis zur Währungsreform werden 122 Gebäude wiederaufgebaut, darunter 91 Ökonomiegebäude.

 
1949-1952 144 weitere Gebäude, davon 41 Ökonomiegebäude, werden wiederaufgebaut. 190 müssen noch erstellt werden.

 
1951-1953 Ein Gemeinschaftshaus wird erbaut, mit einer Wäscherei, einem Gemeinschaftsbad mit Dusch- und Wannenbädern sowie einem Schülerbadebecken. Eine Gemeinschaftsgefrieranlage und eine Milchsammelstelle werden dort ebenfalls eingerichtet. Zwei Schulhäuser und das Rathaus werden renoviert, ein Feuerwehrspritzenhaus und eine Tabakwiegestelle errichtet.

 
1953 Die Firma Schanzlin, Landmaschinenbau, beginnt mit der Produktion.- Die Firma Maier und Böbel, Karosserie und Omnibusunternehmen, lässt sich in Weisweil nieder

 
1953-1954 Ein Tiefbrunnen wird errichtet und die zentrale Wasserversorgung für das gesamte Gemeindegebiet erstellt.

 
1956 August 6. In der Firma Bachert wird die Arbeit aufgenommen.

 
1956-1958 Bau der Ortskanalisation, Neuanlage sämtlicher Ortsstraßen.

 
1960-1962 Ein beschleunigtes Flurzusammenlegungsverfahren wird durchgeführt.

 
1963-1965 Das neue Schulhaus in der Rheinstraße wird erstellt.

 
1967-1968 Ein Kindergarten mit 120 Plätzen wird von der evangelischen Kirchengemeinde in Zusammenarbeit mit der politischen Gemeinde erbaut.

 
1969-1971 Eine Turn- und Mehrzweckhalle wird neben dem Schulgebäude in der Rheinstraße erstellt.

 
1972 April 1. Weisweil geht die Verwaltungsgemeinschaft mit Kenzingen ein. Weisweil bleibt selbständiger Teilverwaltungsraum.

 
1973 Juli 19. Entscheidung für Wyhl als KKW-Standort statt Breisach.

 
1973 Juli 21. Fischerdemonstration auf dem Altrhein.

 
1974 April 27. Traktorendemonstration durch den Kaiserstuhl. Bildung von neuen Bürgerinitiativen gegen KKW-Wyhl.

 
August 25. Sternmarsch von 3.000 Demonstranten auf das Baugelände des geplanten KKW-Wyhl.

 
1975 Bau einer Kläranlage.

 
Januar 26. 3000 demonstrierten in Weisweil gegen das geplante KKW-Wyhl

 
Februar 17. Baubeginn: Der Wald wird abgeholzt.

 
Februar 18. Erste Platzbesetzung auf dem geplanten KKW-Gelände

 
Februar 20. Die Polizei räumt den Bauplatz.54 Festnahmen, es wird Panzerdraht um das Gelände gezogen.

 
Februar 23. Wiederbesetzung des Bauplatzes.

 
März 21. Das Verwaltungsgericht Freiburg ordnet einen Baustopp für das KKW-Wyhl an.

 
April 11. Ostermarsch in Wyhl: 10.000 KKW-Gegner

 
Juni 27.-29. Kongress gegen Kernkraftwerke in Weisweil und im Wyhler Wald.

 
1976 Durch Zusammenschluss mit Herbolzheim, Kenzingen und Rheinhausen gehört Weisweil zum Gemeindeverwaltungsverband Kenzingen/Herbolzheim. Der Gemeinderat beschließt, den Bevölkerungsschwund durch Baulanderschließung zu stoppen.

 
Januar 31. Offenburger Vereinbarungen: Vorläufiger Stopp der Bauarbeiten am KKW-Wyhl bis 1. November. Zusicherung der Zurücknahme von Strafverfahren und Schadensersatzklagen.

 
1977 Beginn der Dorfsanierung

 
1980 Die Stumpenfabrik Burger schließt ihren Betrieb in Weisweil.

 
1981 Die Firma Litef aus Freiburg zieht mit ihrer Elektronischen Fabrik L.E.F. in die Gebäude der Stumpenfabrik.

 
1988 Dezember Firma Bachert schließt ihre Tore.

 
1989 Januar Firma IVECO Magirus nimmt die Arbeit in der Fabrik der früheren Firma Bachert auf.

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